Mai 2013: Lese-Zeichen setzen gegen Rechts
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Mai 2013 – Hamburg liest gegen das Vergessen und setzt damit ein
Lese-Zeichen gegen rechts


80 Jahre nach den Bücherverbrennungen

Freitag, 10. Mai 2013, 11-17 Uhr

Öffentliche Lesung aus den verbrannten Büchern

Hamburgerinnen und Hamburger lesen aus Büchern,
die 1933 von den Nazis verbrannt wurden.
Auf Hamburger Straßen und Plätzen, in Bussen und Bahnen, in Betriebskantinen und Kaufhäusern. Überall, wo Menschen sind.
LESEN SIE MIT!
Lesestoff gibt's auch vor Ort.

Die Route der Lesekarawane


Für Großansicht bitte auf die Karte klicken.


Infos und Anmelungen: Kontakt@Lese-Zeichen-Hamburg.de



Mittwoch, 15. Mai 2013, 11-18 Uhr

13. Marathonlesung aus den verbrannten Büchern

Mit Schülerinnen und Schülern, Studentinnen und Studenten und vielen Hamburgerinnen und Hamburgern. Genau dort, wo am 15. Mai 1933 NS-Studentenorganisationen und Burschenschaftler Bücher verbrannten.
Eröffnung durch Esther Bejarano, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees

Ort: Platz der Bücherverbrennung, Kaiser-Friedrich-Ufer/Bundesstraße
auf der Wiese, Ecke Heymannstraße am Isebekkanal (Metrobus 4)

Wir rufen die Hamburgerinnen und Hamburger auf:
Machen Sie mit! Kommen Sie im Mai 2013 auf die Straßen und Plätze und zum Platz der Bücherverbrennungen am Isebek-Kanal.
Lesen Sie selbst vor: Ein Gedicht oder einen Text aus einem der verbrannten Bücher. Für Kurzentschlossene liegen ausgewählte Lesetexte bereit.
Einfach nur zuhören ist natürlich auch ausdrücklich erwünscht.


Montag, 27. Mai 2012, 20 Uhr

Mit der Vers- und Kaderschmiede von Thomas Ebermann

Welturaufführung: VÄTERVERABSCHIEDUNG

Ort: Theater Polittbüro, Steindamm 45, 20099 Hamburg
Karten: (040) 280 55 467, Eintritt: € 15/ermäßigt € 10

Vor 28 Jahren wurde der Gedenkplatz am Kaifu-Ufer mit einer Lesung eröffnet. Genau dort hatten am 15. Mai 1933 NS-Studentenorganisationen und Burschenschaftler Bücher verbrannt: Als schädlich und unerwünscht eingestuft, verboten und verbrannt wurden anderen die Bücher von Heinrich Heine, Carl von Ossietzky, Bertolt Brecht, Sigmund Freud, Egon Erwin Kisch, Jack London, Heinrich und Klaus Mann, Karl Marx, Kurt Tucholsky, Carl Zuckmayer, Lion Feuchtwanger, Marieluise Fleißer, Irmgard Keun, Else Lasker-Schüler, Willy Haas, Erich Kästner, Franz Werfel u.v.a.


In den vergangenen Jahren waren neben vielen anderen dabei: Hauptpastor Helge Adolphsen, Achim Amme, Michael Batz, Rolf Becker, Gert Hinnerk Behlmer, Esther Bejarano, Jutta Blankenburg, Sven Bossi, Robert Brack, Anna Carmen Calina, Gesche Cordes, Oshra Danker, Philipp Dickel, Marlies Döscher, Thomas Ebermann, Marlies Engel, Frank Eyssen, Frank Fechner, Bischöfin Kirsten Fehrs, Marianna Feldbauer, Luisa Fiedler, Christoph Finger, Renate Fischer, Roland Floegel, Hinnerk Fock, Marie Franz, Karen Friesicke, Detlef Garbe, Anke Gebert, Doris Gercke, Gunter Gerlach, Helga Giese, Marius Giese, Frank Göhre, Pit Goldschmidt, Michael Grill, Christine von der Groeben, Sabine Groenewold, Uwe Grund, Norbert Hackbusch, Dirk Hauer, Peter Heilbut, Ruben Herzberg, Walter Hochhuth, Birgit H. Hölscher, Jens Huckeriede, Ilse Jacob, Bischöfin Maria Jepsen, Ingeborg Kallweit, Wolfgang Kaven, Cornelia Kerth, Barbara Kisseler, Michael Koglin, Carmen Korn, Antje Kosemund, Jessica Kosmallah, Gernot Krankenhagen, Gerhard Kurtze, Frieda Larsen, Antje Ludwig, Robert Lynn, Mad Maxamon, Viktoria Meienburg, Annemarie Meijcher-Neef, Johann-Hinrich Möller, Nathias Neutert, Detlef Niemeyer, Hendryk Nolewaija, Hartmut Obens, Petra Oelker, Simona Pahl, Peggy Parnass, Marut Perle, Rabbi Puschkin, Christian Quadflieg, Paula Quast, Stephan Richter, Klaus Robra, Hauptpastor Alexander Röder, Wolfgang Rose, Harry Rowohlt, Ortwin Runde, Klaus Runge, Eugen Schanz, Harald Schmid, Rainer Schmitt, Sybille Schroedter, Katinka Springborn, Dorothee Stapelfeldt, Teamsport von Trainingslager, Heidy Thieme, Annette Uhlen, Regula Venske, Abi Wallenstein, Marina Wandruschka, Michael Weber, Matthias Wegner, Karin von Welck, Elsa Werner, Sylvia Wempner, Reto Winckler, Steffi Wittenberg, Heiko Zahlmann (Daddy Cool), Lothar Zieske, Klezmerlech, der jüdische Chor, Ltg. Gala Jarkova, der Chor Hamburger GewerkschafterInnen und viele Schülerinnen und Schüler der Schulen: Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer, Ida-Ehre-Gesamtschule, Schule an der Isebek, Carl-von-Ossietzky-Gymnasium u.v.a.m., sowie Studentinnen und Studenten der Hamburger Hochschulen und die HipHop-Gruppe Teamsport vom Trainingslager.


Arbeitskreis "Bücherverbrennung - Nie wieder!" unterstützt durch:

Bücherhallen Hamburg, Auschwitz-Komitee in der BRD e.V., ver.di Hamburg, P.E.N.-Deutschland, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – BdA, Hamburg, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Eimsbütteler Turnverband – ETV Hamburg, NaSchEi – Nachbarschaft und Schule Eimsbüttel und weitere Organisationen

Kontakt:  Helga Obens, Dillstraße 6, 20146 Hamburg
Mobil:     (0175) 9 374 446, Fax: (040) /380 178 538 74
E-Mail:    
Kontakt@Lese-Zeichen-Hamburg.de

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Verboten – Verbrannt – Verfolgt

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